„Wir brauchen ein neues Sommermärchen.“

Lässt sich das Sommermärchen 2006 zur diesjährigen Europameisterschaft wiederholen? Weshalb das mehr als wünschenswert ist, erklärt Prof. Dr. Thomas Druyen im Interview mit der Deutschen Welle (DW) – als Zukunftspsychologe, Soziologe und Fußballfan.

 

Zum interview

Ein einmaliges Gemeinschaftserlebnis

Bereits vor 18 Jahren sprach Prof. Dr. Thomas Druyen über jenen Sommer, der für viele Menschen zu einem der schönsten ihres Lebens wurde: die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft, die 2006 ein ganzes Land in Begeisterung versetzte und gefühlt in eine einzige Fanmeile verwandelte: „40 Jahre Selbstzweifel sind von einem ganzen Land abgefallen“, so Druyen damals. „Es war nicht nur deutscher Patriotismus, sondern es war schon eine Form des Weltbürgertums, weil man sich gemeinsam freute. Man freute sich nicht gegen jemanden und für etwas, sondern die Freude hat einen Selbstzweck bekommen.“

Und in diesem Sommer, dem Sommer der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland? Eine Wiederholung des Sommermärchens wäre für Druyen mehr als wünschenswert – findet die Europa-Fußballmeisterschaft doch in einer Zeit statt, in der viele Menschen in Deutschland aufgrund der Vielzahl von Krisen verunsichert sind. Welche Kraft ein positiver Verlauf des Turniers entwickeln und wie dies dem Land und der deutschen Gesellschaft helfen könnte, erklärt Druyen im Interview, das über den obenstehenden Link aufgerufen werden kann. 

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