Interview: Warum ChatGPT & Co. Angst machen

KI-Technologien wie ChatGPT sind dabei, unser berufliches und privates Leben fundamental zu ändern. Warum das manchen Menschen Angst macht, erklärt unser Stiftungspräsident Prof. Dr. Thomas Druyen im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

 

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Vor allem ältere Menschen sind skeptisch

Kontinuität, Sicherheit, Planbarkeit und Begründbarkeit: Mit dieser Haltung war unsere Gesellschaft über Jahrzehnte höchst erfolgreich, Neues und Überraschendes wurde erst einmal als mögliches Risiko wahrgenommen. Kein Wunder also, dass neue KI-Technologien wie ChatGPT bei vielen Menschen – vor allem bei den älteren – Skepsis, Überforderung und sogar Angst auslösen. Wir nutzen technische Möglichkeiten, wissen jedoch wenig um die Hintergründe und ihre Folgen.

Anders die jüngere Generation: Sie begegnet neuen Technologien sehr viel aufgeschlossener und ohne Berührungsängste. Warum? Jüngere Menschen sind schon früh mit dem ständigen Wandel aufgewachsen, so Prof. Dr. Thomas Druyen. Technologien wie das Smartphone haben sie mit spielerischer Neugier kennen und bedienen gelernt, zukünftige technologische Veränderungen erzeugen in ihnen weniger Angst. Dennoch: Frei von Sorgen sind sie angesichts ökologischer und politischer Krisen natürlich nicht.

Wie die ältere Generation der jüngeren begegnen sollte – und wie nicht – erklärt Prof. Dr. Thomas Druyen im Interview. 

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