Blick in die Zukunft: Pflege im Jahr 2050

Die Welt wandelt sich rasant. In welche Richtung sie das tut, dafür gibt es schon heute deutliche Anzeichen: KI, Digitalisierung und der demografische Wandel lassen erahnen, wie die Pflege der Zukunft aussehen wird. Unser Stiftungspräsident Prof. Dr. Thomas Druyen wirft einen Blick ins Jahr 2050.

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Eine neue Rolle für die Pflege

Keine Frage: Wenn Menschen angesichts der aktuellen Entwicklungen heute in die Zukunft blicken, tun viele von ihnen das nicht mit Optimismus, sondern mit Besorgnis. Doch schaut man genauer hin, so zum Beispiel auf die Zukunft der Pflege, gibt es für Prof. Dr. Druyen zahlreiche Gründe, optimistisch zu sein. Was ihm dazu Anlass gibt, erläutert er in seinem aktuellen Beitrag für FOCUS Online.

„Im Jahr 2050 hat Pflege ihre Rolle neu definiert: von einer bloßen Pflichtaufgabe zu einem innovativen, visionären Zentrum der Gesellschaft“, so Prof. Dr. Druyen. „Pflege ist jetzt Synonym für Fortschritt, Menschlichkeit und technologische Exzellenz – Ausdruck einer Gesellschaft, die konsequent vorwärts denkt und handelt.“

 

Mehr Menschlichkeit in der Pflege – dank Technologie

Was im Jahr 2050 technologisch möglich ist, wird sich vor allem in der Pflege zeigen – und damit in einem Bereich, der wie kein anderer für ein von tiefer Menschlichkeit geprägtes Mit- und Füreinander steht. Das wird auch in 25 Jahren so sein, im besten Fall sogar noch stärker, nun aber mit einer technologischen Unterstützung, die sowohl den zu pflegenden Menschen als auch Pflegerinnen und Pflegern jeden Tag zugute kommt.

In seinem Beitrag macht Prof. Dr. Druyen mehrere Argumente für seinen optimistischen Blick geltend: So wird der Aspekt der gesundheitlichen Prävention gegenüber der bloßen Reaktion massiv an Bedeutung gewinnen. Künstliche Intelligenz wird helfen, die Anzeichen gesundheitlicher Schwächen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen – und so das Leben nicht nur verlängern, sondern dessen Qualität maßgeblich verbessern.

 

Optimismus und Mut sind gefragt

Autonome Pflege-Roboter werden zu eigenständigen, lebensechten und empathischen KI-Begleitern, die die zu pflegenden Menschen im Alltag unterstützen, und holgrafische Präsenzsysteme sorgen dafür, dass Familienmitglieder und Pflegekräfte viel häufiger in deren Nähe sein können. KI-Systeme unterstützen Pflegekräfte, indem sie ihnen Aufgaben wie die lückenlose Dokumentation abnehmen und ihnen mehr Zeit für das geben, was die Pflege seit jeher auszeichnet: die persönliche Zuwendung und das Bemühen, für Menschen stets das Beste zu tun.

Für Prof. Dr. Druyen steht fest: „Enorme Optimierungen sind möglich, wenn der Mensch die Kraft hat, sich so zu entscheiden.“ Gefragt sind also Optimismus und Mut – „Optimismut“.

Der Beitrag auf FOCUS Online ist über den obenstehenden Link erreichbar.

(Bild: FOCUS Online - Getty Images / demaerre)

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